Rarotonga

Rarotonga

Rarotonga, die größte der Cookinseln, liegt tief im Südpazifik – umgeben von Korallenriffen und dem endlosen Blau, das einst die größten Seefahrer der Welt leitete.

Ihr Name stammt aus polynesischen Wörtern mit der Bedeutung „nach Süden“, was sie als südlichen Zufluchtsort für die alten Hochseekanus kennzeichnet, die den Pazifik lange vor dem Zeitalter der Karten durchkreuzten.

Die Insel wurde 1789 erstmals von Kapitän William Bligh gesichtet, kurz nach der Meuterei auf der Bounty. Obwohl er niemals an Land ging, brachte diese Begegnung Rarotonga auf die Karten europäischer Entdecker – ein Fleckchen Paradies in einem weiten, noch unerforschten Ozean.

Lange zuvor war Rarotonga ein Zentrum der polynesischen Seefahrt. Von ihren Küsten aus stachen die Navigatoren in den Pazifik, geleitet allein von den Sternen, der Dünung und dem Flug der Vögel.

Viele Māori-Stämme Neuseelands führen ihre angestammten Wurzeln auf diese Insel zurück und nennen sie Hawaiki Rarotonga – die Heimat jenseits des Meeres.

Anmerkung des Seemanns: Gesetzlich darf auf Rarotonga kein Gebäude höher sein als eine Kokospalme.

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